Stiftung
Kleine Kunstdialog
West/Ost

POMONA // wilde blüten

Deborah Geppert und Katja Tönnissen

Ausstellungsgrafik POMONA // wilde blüten

Pomona ist die römische Göttin der Obstbäume und der Früchte — zuständig für das Kultivierte, das Gepflegte, das in Reihen Gepflanzte. Wilde Blüten sind das Gegenteil. Sie wachsen, wo niemand sie gesät hat.

Zwischen diesen beiden Polen arbeiten Deborah Geppert und Katja Tönnissen. Geppert, Meisterschülerin von Carsten Nicolai an der Hochschule für bildende Künste Dresden, verhandelt in Video, Animation, Installation und Skulptur die Sehnsucht nach einer Natur, die es so vielleicht nie gegeben hat. Tönnissen formt aus Keramik und Bronze Objekte, die zwischen Kunst und Gebrauchsgegenstand stehen — Lampen, Bänke, Brunnen — und die von Fernweh erzählen, von der Anziehungskraft des Fremden. Beide Künstlerinnen zeigen in ihren Arbeiten klare Positionen des Feminismus.

POMONA setzt eine Linie fort, die 2019 mit der Ausstellung „zweiklassen" im Tapetenwerk Leipzig begann, in der die Klassen von Eberhard Havekost in Düsseldorf und Carsten Nicolai in Dresden aufeinandertrafen.

EröffnungDonnerstag, 3. September 2026, 18–21 Uhr
Laufzeit3. bis 17. September 2026
ÖffnungszeitenDonnerstag bis Sonntag, 13–18 Uhr
Nach Vereinbarung+49 172 3672367
OrtBallhaus Nordpark, Kaiserswerther Str. 380, Düsseldorf
AnfahrtParkplatz Aquazoo
Eintrittfrei

Einladungskarte als PDF

Rückseite der Einladungskarte mit allen Angaben zur Ausstellung
Rückseite der Einladungskarte.

Barrierefrei: Ballhaus und Nordpark sind barrierefrei erreichbar.

Das Ballhaus Nordpark wird vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf verwaltet und vermietet; um die Vergabe kann man sich bewerben. Weitere Förderer sind an dieser Ausstellung nicht beteiligt.

Arbeiten von Deborah Geppert

Deborah Geppert sitzt an einem hellen Sandhang in einer Lausitzer Grube und lässt Lehm durch die Finger rinnen
Deborah Geppert — Lehm aus der Lausitz. Foto: Felix Ermacora

Arbeiten von Katja Tönnissen

Die Zeiten oben gelten für die Ausstellung im Ballhaus. Die Stiftung selbst ist unabhängig davon nach Vereinbarung zu erreichen.


Bisherige Ausstellungen

2025

Stadt am Fluss – Stadt im Fluss

Ausstellungsprojekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, mit Künstlerinnen und Künstlern aus Chemnitz und Düsseldorf. Veranstalter waren der Tankstelle Projektraum Chemnitz und der Verein der Düsseldorfer Künstler VdDK 1844. Die Stiftung Kleine Kunstdialog West/Ost hat das Projekt unterstützt.

17. Juli bis 31. August 2025 · Garagen-Campus, Zwickauer Straße 164, Chemnitz · Vernissage 17. Juli, 18 Uhr, mit einem Grußwort von Bürgermeister Knut Kunze und einer Einführung von Dr. Sabine Maria Schmidt · Symposion „Stadt im Fluss" am 16. August · Finissage 31. August

Aus Düsseldorf: Gisela Happe, Till Hausmann, Hanne Horn, Katharina von Koschembahr, Dirk Krüll, Edith Oellers, Uwe Priefert. Aus Chemnitz: Christian von Borczyskowski, Elke Hopfe, Carolin Israel, Rolf Lieberknecht, Frank Zitzmann.

Plakat der Ausstellung Stadt am Fluss – Stadt im Fluss, Chemnitz 2025, mit ineinandergreifenden farbigen Ringen
Plakat zur Ausstellung. Gestaltung: Nicolaus Ott
2024

come in and find out …

Eine Auswahl eigener Werke in den neuen Räumen der Stiftung. Eröffnung 26. September 2024, Leo-Statz-Str. 14, Düsseldorf.

Die neuen Räume der Stiftung mit Arbeiten aus der Sammlung an den Wänden und auf einem Sideboard
Die neuen Räume an der Leo-Statz-Straße.
2020

Wenn die Masken fallen

Berliner Salon der Stiftung: Arbeiten hinter dem Vorhang. Eröffnung 30. Oktober 2020, Besuche damals nur nach Vereinbarung und unter den Corona-Auflagen.

Plakat Berliner Salon 10/2020, Wenn die Masken fallen, mit einer Figur in rotem Umhang
Plakat zur Ausstellung.
2019

zweiklassen

Gruppenausstellung im Tapetenwerk Leipzig mit 19 Künstlerinnen und Künstlern aus den Klassen Eberhard Havekost, Kunstakademie Düsseldorf, und Carsten Nicolai, Hochschule für bildende Künste Dresden. Von der Stiftung initiiert.

25. bis 29. April 2019 · Opening 25. April, 18 Uhr · Tapetenwerk Leipzig

Orangerotes Plakat der Ausstellung zweiklassen im Tapetenwerk Leipzig
Plakat zur Ausstellung.
2018

MIND THE GAP

Gruppenausstellung in Berlin mit Fotos von Arina Essipowitsch, dazu Arbeiten von Alexander Basta und Marc Oortman.

21. bis 29. April 2018 · Vernissage 21. April, 12 Uhr · Finissage 28. April, 19 Uhr · Ausstellungsraum Lettrétage, Mehringdamm 61, Berlin-Kreuzberg · Eintritt frei

Plakat MIND THE GAP 2018 mit drei Schwarz-Weiß-Fotografien von Alexander Basta, Marc Oortman und Arina Essipowitsch
Plakat zur Ausstellung.
2017

Destination: Color — Marisabel González

Gallery Ariane Paffrath, Karl-Anton-Str. 16, Düsseldorf.

Marisabel González im Atelier hinter zwei großformatigen abstrakten Leinwänden in Pink, Blau und Grün, an der Wand dahinter eine Reihe kleiner farbiger Bilder
Marisabel González im Atelier.
2016

PHOTOPOPUPFAIR

Im Rahmen eines Ausstellungsstipendiums zeigte die Stiftung Kleine Kunstdialog West/Ost Arina Essipowitsch aus Dresden und Marc Oortman aus Düsseldorf gemeinsam auf einem Stand der Messe.

Ankündigungsblatt der PHOTOPOPUPFAIR 2016 mit Arbeiten von Marc Oortman und Arina Essipowitsch am Stand der Stiftung
Blatt zum Stand der Stiftung auf der PHOTOPOPUPFAIR 2016, mit Arbeiten von Marc Oortman (Düsseldorf) und Arina Essipowitsch (Dresden).